In der Intensivmedizin ist Zeit mehr als Geld – es geht ums Überleben. Die Verweildauer auf der Intensivstation (LOS) ist eine der am genauesten überwachten Kennzahlen im Krankenhaus und beeinflusst Kosten, Kapazität und Patientenergebnisse.
Während viele Faktoren zu verlängerten Intensivaufenthalten beitragen, ist ein veränderbares und oft übersehenes Problem die Patienten-Beatmungsgerät-Asynchronie (PVA) – subtile Unstimmigkeiten zwischen der Atemanstrengung eines Patienten und der Unterstützung durch das Beatmungsgerät.
PVAs sind keine seltenen Ereignisse. Tatsächlich:
Diese Störungen der Synchronität können zu folgenden Folgen führen:
Die meisten Intensivstationen verlassen sich noch auf:
Aber diese Methoden übersehen oft kritische Ereignisse:
Kurz gesagt: Teams arbeiten hart, aber fliegen blind.
Entscheidungsunterstützungssysteme (DSS) und KI-gestützte Wellenformanalyse verändern die Landschaft der mechanischen Beatmung. Sie sind nicht darauf ausgelegt, klinisches Urteilsvermögen zu ersetzen – sie existieren, um Muster sichtbar zu machen, die sonst unmöglich manuell zu verfolgen sind.
In klinischen Studien:
Diese Systeme helfen Klinikern, schneller zu handeln – und mit mehr Vertrauen.
Bei Deep Breath haben wir eine Echtzeit-Monitoring-Plattform entwickelt, die mit Klinikern für Kliniker entwickelt wurde.
Anstatt mehr Alarme bietet Deep Breath klare, datengestützte Erkenntnisse, um die Beatmungszeit zu verkürzen und frühe Entwöhnungsentscheidungen zu unterstützen.
Sie benötigen keine neue Ausrüstung, um die Verweildauer auf der Intensivstation zu verbessern – nur bessere Einblicke in die Daten, die Sie bereits haben.
[1] Vaporidi K. et al. (2017). Intensive Care Med, 43:184–191.
[2] Ramirez I. et al. (2017). Respir Care, 62(2):144–149.
[3] Patel B. et al. (2024). Front Med – Digital Twin RCT.